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Mindfood des Monats
 

Tadasana

 

“it is through the body that you realize you are a spark of divinity”—BKS Iyengar

Tadasana, die Berghaltung ist die primäre stehende Haltung.
Stelle Dich aufrecht hin, Beine zusammen, Wirbelsäule aufrecht, Arme an den Seiten. Das ist es.
Tadasana erscheint nicht gerade super anspruchsvoll, jedoch ist es wichtig die Essenz zu verstehen, um andere Yogahaltungen zu meistern.
In dieser Grundposition streben wir nach Standhaftigkeit in uns selbst und in der Welt um uns herum.

Stetigkeit im Körper und Geist erreichen wir über glückliche Beziehungen und nicht unbedingt dadurch, Kontrolle über etwas oder jemanden zu gewinnen.
Stelle Dich aufrecht hin und Du wirst durch die ständige leichte Verschiebung Deines Gewichts spüren, was  Balance heißt.
Geerdet mit Füßen und Beinen bringen wir einen Energieschub von unten nach oben, was Auftrieb und Aufrichtung für Wirbelsäule und der Brust zu Folge hat.

In der Einfachheit dieser Haltung können wir die Bewegung von Energie und Prana beobachten, inhärente Stetigkeit … mit anderen Worten: Sei präsent und gehe mit dem Lebensfluß.

In der Berghaltung gibt uns die Bewegung des Prana (der Lebensenergie) ein Gefühl von Weite und Wohlbefinden.
In diesem Wohlbefinden kann sich das Bewusstsein auf alchemistische Art und Weise erweitern.
Wir erkennen, daß wir nicht mehr vom Universum getrennt leben, sondern ein Teil von ihm sind.
Eine Verbindung zu unserer Seele ist in jedem Zentrum einer Yoga Asana möglich.
Warum also nicht zuerst einmal den schnellsten Weg zur Seele nehmen und mit zwei Beinen auf dem Boden stehen?

Diese Zeit des Jahres ist eine gute Zeit zu den Wurzeln zurückzukommen.
Vielleicht sortierst Du einen Teil Deines Lebens, der durcheinander geraten ist, gerade neu.
Oder Du startest eine Ernährungsumstellung und übst Deine Yogapraxis.
Einer der wichtigsten Gründe, warum wir Yoga üben ist, unseren Körper - den eigenen Tempel -  zu reinigen, um ein höheres Energienniveau anzustreben,  so dass wir nach der Asanapraxis mit dem neugewonnen Licht in der Meditation sitzen und es dann nach außen strahlen lassen.
Wenn die Tage länger werden, kann die äußere Welt unsere innere Welt reflektieren:
Wir bleiben wie Tadasana stabil, geerdet und fühlen wie die  Erdenergie erwacht.

Autor: Andrea Kubasch

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Nr
Künstler
Titel
01
Afterlife
Ten Thousend Things
02
Kinobe
Slip Into Something...
03
Jylland
Losing Sleep
04
Set Mo
White Dress
05
Dubtribe Sound System
Do It Now
06
Gotan Project
Santa María
07
Groove Armada
At The River
08
Otis Redding
Sittin' On The Dock...
09
Bonobo
Terrapin
10
Radharani
Jay Ma
 Compiled by Andrea Kubasch
 

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