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Ahimsa

Als Yoga-Praktizierende, also als Yogis auf dem Weg zur Erleuchtung, verändern wir unsere Körper, Gedanken und Gefühle mithilfe unserer Yoga Praxis. Aber was ist mit ethischen Verhaltensvorschlägen? Wenn Yoga zuerst eine Technik für einen gesunden Körper, einen ruhigen und stillen Geist und ein großes Herz ist, wo kommt dann die Idee von Gut und Böse ins Spiel?

Die meisten von uns beginnen mit Yoga Asana und Pranayama, ohne zu wissen, das es im Yoga auch eine ethische Strassenkarte für unsere persönliche Weiterentwicklung gibt.

Im achtgliedrigen Pfad werden uns zuerst die Yamas (Enthaltungen) mit auf unseren Weg gegeben. Sie beziehen sich auf unser eigenes Verhalten anderen Lebewesen gegenüber. Zugrunde liegt die Idee, das man zuerst sein Verhalten den mit-Lebewesen gegenüber ändern sollte, bevor man sich mit sich selbst beschäftigt. Die Verhaltensempfehlungen für den Yogapraktizierenden selbst (Niyamas) folgen erst im Anschluss. Während wir den Pfad der Erleuchtung weiter voranschreiten, entwickeln wir eine angepasstere und genauere Sicht auf die Welt. Diese erweiterte Sicht führt dazu, daß wir uns als Individuen über den blossen Status des Überlebens hinaus entwickeln können. Wir sehen, das die Realität vielschichtiger ist, als man sie auf den ersten Blick wahrnimmt. Die oberflächliche Schwarz-Weiss-Interpretation verschwindet langsam zugunsten eines immer feineren Blicks. Unser geändertes Verhalten entsteht also als Folge unserer Praxis und nicht so sehr als eine Zielsetzung.

Das erste Yama ist „Ahimsa“. Am besten übersetzt man dieses Wort mit „Gewaltlosigkeit“ oder „nicht verletzen“. Himsa bedeutet „verletzen“, A-Himsa das Gegenteil. Diese Lehre ist eine zentrale Säule in der indischen Geschichte  und das ethische Rückgrat in vielen östlichen Religionen und Philosophien. Sie entsteht aus einer selbstbewussten und starken Position.

Wenn man ein wenig tiefer denkt, findet man heraus, das man anderen Lebewesen auf 3 verschiedene Arten Gewalt zufügen kann:

  1. physisch / körperlich
  2. verbal / mit Worten
  3. geistig / mit negativen Gedanken

Punkt eins ist die am wenigsten gefährliche Gewalt. Sie schadet nur dem Köper. Verbale Gewalt, wie mobbing, klatschen und tratschen, Geringschätzigkeit, lügen und unhöfliches Verhalten schadet dem Geist des anderen und beeinflusst sein ganzes Leben. Macht ihn vielleicht sogar krank.

Die gefährlichste Art Gewalt auszuüben ist die Gedankliche. In diktatorischen und totalitären Regimen wird durch die Propaganda Gewalt auf eine ganze Bevölkerung ausgeübt.

Im Yoga wird das gesamte Universum als eine Einheit gesehen. Wer also Gewalt auf ein anderes Lebewesen ausübt, richtet sie damit auch gegen sich selber. Die folgen unseres Tuns haben Auswirkungen auf unser eigenes Leben, nicht nur auf das der anderen. Dieses Prinzip funktioniert in beide Richtungen. Wenn wir gute Gedanken  und Taten in unser Leben integrieren, werden wir sie energetisch auch wieder zurückbekommen.

Häufig wird Ahimsa auch als Gewaltlosigkeit in Bezug auf den eigenen Körper interpretiert. In seiner Asana Praxis sollte man auf sich selber Rücksicht nehmen und die Übungen nicht so extrem ausführen, daß sie dem eigenen Körper schaden. Das ist mit Sicherheit richtig, aber im Gesamtkontext des Begriffes ist das lediglich ein kleiner Teilaspekt. Im Yoga glauben wir sowieso, das es in Ordnung ist, wie man ist, es besteht keine Notwendigkeit, den eigenen Körper mit einer aggressiven und letztlich gegen einen selber gerichteten Praxis zu verändern. Wenn der Punkt so interpretiert würde, wäre Ahimsa ein Niyama, also eine Anweisung für das Verhalten sich selbst gegenüber.

Um das Prinzip von Ahimsa in euer Leben zu integrieren beginnt also am besten bei Euch selber und eurem eigenen Verhalten. Versucht ab jetzt, alle negativen Worte und Gedanken aus Eurem Kopf zu streichen und geht im Umgang mit anderen selbstbewusst voran.

 

"I'm starting with the man in the mirror

I'm asking him to change his ways

And no message could have been any clearer

If you want to make the world a better place

Take a look at yourself, and then make a change"

("Man In The Mirror", M.Jackson)

 

Seht hier den Original Clip:

 

Autor: Dirk Bennewitz

 

 

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compiled by Andrea Kubasch